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Was ist Sodomie? Der armenische Schafhirt Stavros Milos liebt sein Schaf Daisy. Doch dieses wendet sich von ihm ab. In seiner Verzweifelung konsultiert Milos den praktischen Arzt Dr.Ross, und obwohl dieser ihm einen Psychiater anrät, schleppt Milos ihm Daisy aus den armenischen Bergen ins Behandlungszimmer. Dr.Ross beginnt mit Daisy zu reden-und verliebt sich ebenfalls in sie. "Aus uns könnte etwas werden, wenn wir nur wollen" , redet der tierliebende Arzt auf das sanftmütige Schaf ein und mietet sich mit Daisy ein Hotelzimmer. Bei eisgekühltem Burgunder, Kaviar und grünem Gras feiern Dr.Ross und Daisy ihr kleines Liebes- abenteuer, und Dr.Ross gesteht dem Tier, daß er noch nie so glücklich und entspannt war. Und weil er Daisy wahrhaftig liebt, schenkt er dem Schaf nach einer Liebesnacht eine kostbare Halskette. Eines Tages kommt die Frau des Doktors, der nicht unbemerkt geblieben ist, daß ihr Mann immer häufiger "nach Hammelkeule" riecht, hinter die Sache. Sie bringt den untreuen Gatten vor Gericht, daß ihn wegen Ehebruchs mit einem minderjährigen Schaf verurteilt. Dr.Ross bringt sich und Daisy als Kellner über die Runden, doch als eines Tages Stavros Milos sein Schaf heimlich nach Armenien zurückbringt, greift der vereinsamte Dr.Ross zur Flasche und sinkt zum Sozialfall ab. Warum haben manche Frauen Schwierigkeiten, zum Orgasmus zu kommen? Fabrizio hat lange auf die Hochzeitsnacht mit der blonden Gina gewartet. Jetzt ist es endlich soweit, doch Gina liegt so unbeteiligt "wie eine Lachskonserve" im Bett. Als ihre Passivität nach sechs Wochen immer noch unverändert ist, fragt Fabrizio seine Freunde um Rat. Auch der Pfarrer verspricht ihm zu helfen und würde es der schönen Gina gern selbst besorgen, aber Fabrizio beschließt, doch lieber seine offenbar fehlerhafte Vorspieltechnik zu verbessern. Auch das nützt jedoch nichts. Gina schläft weiterhin beim Liebes- vorspiel ein. Eines Tages, bei einem gemeinsamen Besuch einer römischen Gallerie, überkommt es Gina in aller Öffentlichkeit. Wie eine läufige Katze bedrängt sie Fabrizio und dem dämmert es allmählich, daß seine schöne Frau es nur treiben kann, wenn sie unter dem Angstgefühl leidet, erwischt zu werden. Schwere Zeiten beginnen für Fabrizio, der sich gleichwohl glücklich darüber zeigt, daß Gina nicht frigide ist. Die Liebesakte des Paares in der Öffentlichkeit werden immer gewagter, sie machen ihre Nummern im Beichtstuhl, bei einer Abendgesellschaft, in einem Antiquitätenladen. Es kommt, wie es kommen muß: Unter dem Tisch eines Feinschmeckerlokales werden sie von Gourmets auf frischer Tat ertappt und müssen fliehen. Sind Transvestiten homosexuell? Bei einem gediegenen Dinner der zukünftigen Schwiegereltern ihrer Tochter langweilen sich Sam und seine Frau. Schließlich flieht Sam vor der gepflegten Konversation über Kunst aus Birnini und klassischen Klavieretüden des Gastgebers George in die Kleiderkammer der Villa. Während die Gesellschaft unten weiter geziert über Mode und Reisen plaudert, zieht sich Sam oben heimlich ein hübsches Dirndl an, setzt ein passendes Hütchen auf und posiert kokett als Transvestit vor dem Spiegel. Als der Gastgeber das Zimmer betritt, um Urlaubssouvenirs zu holen, sucht Sam das Weite. Er springt aus dem Fenster des ersten Stocks und verursacht, als ein Dieb sein Handtäschchen klaut, einen Menschenauflauf. Herbeieilende Polizisten nehmen ein Tatprotokoll auf, und Sam gibt sich als "Dörte vom Wald" aus. Seine Frau, vom Lärm vor dem Haus angelockt, schreit plötzlich auf: "Diese Dame ist mein Mann" , und die Gastgeber sehen pikiert, wie Sam sich auf offener Straße genüßlich seiner Frauenkleider entledigt. Was ist Perversion? Das beliebte Rate-Quiz "Was bin ich für ein Perverser?" mit Jack Barry wird von dem Kosmetikproduzenten "Lancer" gesponsert. Nach einem Werbespot, in dem sich zwei besonders männliche Sportskameraden im Hintergrund um- armen und küssen, während der Werbetext auf dem Bildschirm erscheint, beginnt das Quiz. Das vierköpfige Rateteam ist jedoch außerstande, die Perversion des eingeladenen Kandidaten zu erraten: Er entblößt sich in der U-Bahn. Mit fünf Dollar für jedes "Nein" geht das Quiz zu Ende, und der Kandidat zieht mit fünfzig Dollar zufrieden ab. Danach wird die Show fort- gesetzt mit dem "Perversen der Woche". Diesmal erscheint Rabbi Chaime Baumel, ein würdevoller, alter Geistlicher aus Indiana. Seine Perversion ist die Leidenschaft für Seidenstrümpfe und dazu das Gestraftwerden von seiner Frau. Pamela aus dem Rateteam übernimmt es, ihn an einen Stuhl zu fesseln. Und während ein leichtgeschürztes Mannequin den unartigen Rabbi auspeitscht, verzehrt dessen Frau zu seinen Füßen gebratene Schweinekoteletts. Sind die Ergebnisse der Ärzte und Kliniken, die Sexualforschung betreiben, genau zutreffend? An einer Tankstelle, bei der er für fünfzig Cents Normalbenzin tankt, trifft Victor Sexopopoulos Helen Lacy, die wie er zu dem berühmten Sexualforscher Dr.Bernardo will. Helen, die für den "Globe" arbeitet, will von Bernardo, der als erster Wissenschaftler die Schallwellen bei einer Erektion maß, ein Interview. Victor, Verfasser des Bestsellers "Stellungen im Geschlechtsverkehr für Fortgeschrittene und wie man sie einnimmt, ohne zu lachen.", plant, mit Dr.Bernardo zusammenzuarbeiten. Beim Abendessen in der geheimnisvollen Villa des Wissenschaftlers erzählt dieser, daß man ihn für verrückt erklärte und aus allen Ämtern feuerte, als er den klitoralen Orgasmus nicht nur für Frauen forderte. Doch er hat seinen Kritikern den Marsch geblasen mit epochalen Entdeckungen wie dem Zusammenhang von exzessiver Masturbation und dem Eintritt ins politische Leben und der Tatsache, daß man einen Mann impotent machen kann, indem man seinen Hut versteckt. Victor bezweifelt, daß die Forder- ung des Wissenschaftlers, die Normallänge des männlichen Penis solle 38 Zentimeter betragen, zu verwirklichen ist, aber nichtsdestotrotz arbeitet Dr.Bernardo an wissenschaftlichen Experimenten, von denen die Fachwelt noch träumen wird. Im Laboratorium Dr.Bernardos werden Victor und Helen in die Projekte des Sexualforschers eingeweiht. Er transplantiert unter anderem das Gehirn einer Lesbierin in den Kopf eines Fernmeldetechnikers, läßt einen Mann mit einem riesigen Roggenbrot kopulieren und ernährt eine flachbrüstige Frau seit zwei Jahren ausschließlich mit Silikon. Als Helen dem Professor vorwirft, er sei wahnsinnig, läßt dieser sie von Iwan, dem debilen Domestiken und Opfer eines mißglückten Tests, in dessen Verlauf er einem vierstündigen Orgasmus ausgesetzt war, fesseln. Bernardo will Helen von 21 Pfadfindern vögeln lassen und dabei ihren Atemrythmus messen. Victor rät Helen, einen Knoten in ihre Beine zu machen, schreitet dann aber mannhaft zur Befreiung der Reporterin und flieht mit ihr. Um "Schamhaaresbreite" entkommen sie aus dem brennenden Laboratorium, werden aber verfolgt von einer einzelnen Riesenbrust. Victor, der "Titten zu nehmen weiß", dirigiert das gewaltige, weibliche Organ mit einem Kruzifix in einen Büstenhalter Größe 4000. Helen gegenüber gesteht er, daß er als Kind von einem Gummibusen gestillt wurde und das er gelernt hat: "Wenn es um Sex geht, sollten gewisse Dinge immer verschleiert bleiben. Und bei meinem Glück werden sie das wohl auch." Was geschieht während der Ejakulation? Systemkontrolle in einem menschlichen Riesenorganismus. In der Computerzentrale ist alles auf dem Posten, denn Sydney, dem der Körper gehört, hat eine neue, scharfe Freundin, mit der er gerade in einem Restaurant ißt. Die Organtechniker stimulieren das Lustempfinden, die Magenbrigade treibt die Aufräumarbeiten voran, ein Saboteur, der an der Großhirnrinde einen Schuldkomplex installierte, wird enttarnt und abgeführt, Sydneys Gehirnraum wird aktiviert, und seine Erektion pendelt sich bei 45 Grad ein. Er will es gleich auf dem Parkplatz im Auto von seiner Begleiterin wissen. Die Spermien sitzen in Alarmbereitschaft- bereit zum Abschuß. Nur eines hat Angst vor dem unbekannten Draußen, denn schon oft sind Jungs von der Spermienbank mit dem Kopf gegen eine Präservativwand geknallt oder klebten, wenn der Mann, zu dessen Körper sie gehörten, onanierte, nachher an der Decke. Aber die Spermien haben den Eid geleistet, ein Ei zu befruchten oder bei dem Versuch draufzugehen. Und jetzt ist es soweit, die Penetration ist gelungen: "Hurra, wir produzieren Babys!", jubeln die Kollegen von der Befruchtungsabteilung, wedeln tatendurstig mit den langen, weißen Schwänzen und springen ab.
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