 Agentur
Die Anschrift der Agentur von Woody Allen- für
Anfragen und Autogramm- wünsche etc., die gewöhnlich von der
Chefsekretärin Norma Lee Clark be- antwortet werden, lautet: Woody
Allen, 130 West 57th Street, New York, NY 10019, USA.
Anschrift
Woody Allen wohnt : Carnegie Hill, Madison Avenue, Ecke 92th Street
Budget
Woody Allen besitzt die Kontrolle über seine Arbeitsweise und über
seine Filme. Er kann jedes Jahr einen Film realisieren. Die einzige Bedingung
ist: Er muß innerhalb eines bestimmten Budgets bleiben, alles darüber
hinaus bezahlen er und seine beiden Agenten selbst. Das Budget besagte
bis zu den 90er Jahren- Ausnahme: "Hannah und ihre Schwestern"-
daß er einen Spielraum bis zu 2 Millionen Dollar hatte. In den 90ern
variierte dies im Verhältnis zu den Einnahmen des vorhergehenden
Filmes, so hatte er für "Alice" rund 12 Millionen Dollar
Etat, weil die Vorgänger "Verbrechen und andere Kleinigkeiten"
sowie "New Yorker Geschichten" viel Geld ein- gespielt hatten.
Eines der höchsten Budgets eines Filmes, an dem Woody Allen jemals
beteiligt war, wenn man es im Bezug zu den Produktionskosten seiner Zeit
setzt, waren die vier Millionen Dollar für die von Charles K. Feldman
prodizierte und von Woody umgeschriebene Komödie "Was gibt´s
Neues, Pussycat?" - für die damalige Zeit ein enormer Etat,
auf heutige Verhältnisse umgerechnet etwa ein Gegenwert von ca 40
Millionen Dollar.
Casting
Woody übernahm diese Arbeit in seinen Anfängen selbst, heute
erledigt das seine Casting-Agentin Juliet Taylor.
Demokratische
Partei
Woody Allen ist eingeschriebenes Mitglied der Partei und engagierte sich
mehrfach für sie. Er schrieb für den früheren New Yorker
Bürgermeister John Lind- say Reden und machte in den 70er Jahren
für den Liberalen George McGovern aktiv Wahlkampf.
Draeger,
Wolfgang
Deutsche Synchronstimme von Woody Allen, zuletzt sprach er die Arbeitsameise
in "Antz".
Dreharbeiten
Der Regisseur Woody Allen ist in der luxuriösen Lage, sich bei der
Herstellung eines Films Zeit zu lassen. Deshalb geht er bei allen Regieaufträgen
gleich vor. Zuerst werden die Schauplätze ausgesucht, Allen schaut
sie sich alle persönlich an, d.h. er arbeitet nicht mit den Skizzen
seiner Ausstatter, worüber diese meist jammern. Im Zeitraum von zwei
bis vier Monaten werden dann die ersten Aufnahmen gemacht. Dann begibt
er sich für sechs Wochen in den Schnei- deraum, um zusammen mit der
Cutterin Susan E.Morse den Rohschnitt des Werks anzufertigen. Je nach
Ergebnis macht er dann drei bis vier Wochen lang Nach- aufnahmen. Nach
weiteren vier Wochen hat er meistens die fertige Endfassung. Insgesamt
dauert die Herstellung seiner Filme rund sieben Monate. Und kaum zu glauben:
Erst kurz vor der Premiere bekommen seine Geldgeber den Film zu sehen,
das Drehbuch sieht vorher niemand!
Erster
Text
Der Journalist und spätere TV-Moderator Earl Wilson veröffentlichte
1952 den ersten Text von Woody Allen in der "New York Post",
allerdings anonym, in der Rubrik "Earl´s Pearls". Im gleichen
Jahre wurde jedoch auch sein erster Text unter seinem Künstlernamen
Woody Allen veröffentlicht, Titel: "Woody Allen erzählt,
wie er in einem Magen-Darm-Restaurant am Abend gegessen hat".
Fernsehshows
Obwohl Woody das Fernsehen verabscheut, trat er ab 1954 bis 1971 sporadisch
in TV-Shows auf. Das waren: Die satirische Wochenschau "That Was
The Week That Was" (1964-65), die "Dick-Cavett-Show" (1967-68),
ein TV-Special mit dem Fernseh- prediger Billy Graham, Candice Bergen
und "The Fith Dimension" (1968), ein TV- Special mit Liza Minelli
(1970), eine politische Satire mit dem Titel "The Politics Of Woody
Allen" für den Public Broadcasting Service (1971, nicht gesendet),
und die "Johnny-Carson-Show" (1970-1971). Eine Besonderheit
war die TV-Serie "Hot Dog", bei der er 1970/71 als Gag"experte"
mitmischte.
"From
A To Z"
Musikalische Revue, die zwei Original-Sketche von Woody enthält:
"Hit Parade" und "Psychological Warfare". Die aus
unterschiedlichem Material montierte Revue wurde in der Inszenierung von
Christopher Hewett am 20.4.1960 im "Plymouth Theater", New York
mit Hermione Gingold in der Hauptrolle uraufgeführt und lief drei
Wochen lang.
"Inside
Woody Allen"
Comic-Strip-Version seiner fiktiven Figur Alvy Singer, die im Jahr 1976
erstmals in 180 Zeitungen in 60 Ländern der Welt herausgebracht wurde.
Der von Stuart Hample gezeich- nete Comic enthielt Witze aus dem Werk
von Woody Allen und auch aus seiner Sammlung von Witzen, die er seit seinen
Anfängen aufnotierte. Die Reihe lief erfolgreich bis 1984.
"The
Jazz Baby"
Entwurf eines Theaterstücks von Woody und Marshall Brickman vom Ende
der 60er Jahre. Es wurde jedoch nie aufgeführt oder weiterentwickelt,
auch eine geplante Filmversion kam aufgrund der Ablehung durch seine Agenten
Rollins und Joffe nicht zustande.
Kleidung
Wie zwei seiner größten Vorbilder im komischen Bereich, Charlie
Chaplin und Groucho Marx, ist Woody davon überzeugt, daß in
seiner äußeren Erscheinung und Aufmachung ein großer
Teil seines Erfolges liegt. Anders als die Vorbilder suchte er jedoch
nach einer Be- kleidung, die das Normale, urbane betont: Cordhose oder
weites Flanell, möglichst mit Bund- falten, schlichter Pullover,
sandfarbenes Sakko, kariertes Hemd, Mokassins. Inzwischen sind diese einfachen
Zutaten jedoch Kult geworden und Allen bezieht sie von ebenso bedeuten-
den wie teuren Modehäusern.
Manhattan
Film Center
In diesem Gebäude der kommunalen Filmwissenschaft New Yorks, in der
Park Avenue am Central Park, besitzt Woody ein Büro und Arbeitsräume
mit Vorführraum und Studio. Hier arbeitet er, sieht sich Filme an,
bespricht Projekte mit seinen Produzenten, empfängt Besucher und
Interviewer. Das "Manhattan Film Center" ist eine kleine, kompakte
Filmindustrie auf engstem Raum.
Orion
Pictures
US-Produktionsfirma, die seit 1981 die Filme von Woody Allen, mit dessen
15%iger Gewinn- beteiligung an den Bruttoeinnahmen, produzierte. 1978
von den ehemaligen Managern von "United Artists" Arthur Krim,
Robert Benjamin, Mike Medavoy, William Bernstein und Eric Pleskow gegründet.
Mußte 1991 die Einleitung eines Vergleichsverfahrens beantragen.
"People´s
Educational Camp Society"
Sommerfrische bei Stroudsberg, Pennsylvania, 1920 für Sozialisten
und ihre Familien ge- gründet, ab Mitte der dreißiger Jahre
ein Ausflugshotel für Mittelständler aus New York und Washington.
Für die ambitionierten Shows des Hotels schrieb Woody im Sommer 1956
erstmals Sketche, die für ein Programm in einem Theatersaal für
1200 Personen produziert wurden. 1957 inszenierte er die Sketche auch
selbst.
Playgirl
US-Amerikanische Frauen-Zeitschrift, in der Woody zwar nicht mit Aktfotos
zu sehen war, aber 1980 zu einem der zehn erotischten Männer des
Planeten gewählt wurde.
Werbung
Woody Allen machte in den 60er Jahren für drei Produkte Werbung und
danach erst wieder in den 90ern (Telecom Italia). Dies waren: Smirnoff-Wodka,
Arrow-Hemden, Forster-Grant- Sonnenbrillen.

Hat
Woody mit Soon-Yi seine eigene Stieftochter geheiratet?
Nein.
Soon-Yi ist Mia Farrows Adoptivtochter aus ihrer Ehe mit Andrew Previn.
Kann
ich über "Woody-Allen.de" ein Autogramm vom Meister erhalten?
Nein.
Autogrammwünsche ausschliesslich in Briefform an die Agentur-Adresse.
Hat
Woody eine eigene Homepage oder E-Mail-Adresse?
Nein.
Woody kann mit Computern nichts anfangen. Es gibt keine offizielle Homepage
oder E-Mail-Adresse. Dafür wurde ja die ultimative Allen-Site ins
Leben gerufen :-).
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